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Pfeile und Pfeilflug - beim Bogenschiessen
von
Mark Leach
aus dem Englischen übersetzt von Wolfgang Höber

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Das Wurfverhalten des Bogens
Ein Bogen versorgt den Pfeil
mit kinetischer Energie.
Diese wird wie folgt definiert: Masse x Geschwindigkeit:
Die
Geschwindigkeit eines Pfeils hängt ab von dessen Masse und von der
Wurfkraft des Bogens.
Ein Bogen kann einem Pfeil
aber nur eine bestimmte Beschleunigung geben und der Pfeil sollte die
"optimale Masse" für das jeweilige Bogen-Design haben und
umgekehrt.
Beispiel: Ein
Pfeil zu geringer Masse, sagen wir mal von 1 Gramm Gewicht, würde auf
eine Geschwindigkeit beschleunigt, die dem Leer- oder Trockenschuss des
Bogens nahe kommt. Ein solcher Pfeil würde fast auf die - theoretische -
Maximalgeschwindigkeit dieses Bogens beschleunigt. Dabei übertrüge sich
aber nur ein sehr geringer Teil der im Bogen gespeicherten Energie auf
den Pfeil. Der große überschüssige Rest dieser Energie müsste nach dem
Schuss im Gesamtsystem des Bogens abgebaut werden. Das wäre mit
ziemlichem Lärm verbunden und der Bogen würde nach wenigen Schüssen
brechen!
Wenn der Pfeil
dagegen 1000 Gramm wöge, würde der voll ausgezogene Bogen fast seine
gesamte gespeicherte Energie sehr effizient an diesen Pfeil abgeben
können. Das würde den Bogen sogar schonen! Doch die Pfeilgeschwindigkeit
wäre gering und der Pfeil flöge nur wenige Meter weit.
Ein Bogenschütze der einen
Pfeil schießt, erlebt das als einen Wurfimpuls, dessen
Stärke im wesentlichen der Energie-Summe aus Pfeilgeschwindigkeit und
Flugweite entspricht. Je stärker dieser Wurf, desto größer sind
Geschwindigkeit, Distanz und Energie des Pfeils, also umso besser.
Schnelle Pfeile
fliegen einen direkteren Weg zum Ziel und bleiben nicht so lange in der
Luft; sie sind also weniger Wind- und Witterungseinflüssen ausgesetzt.
Andererseits setzt sich ein etwas schwererer Pfeil besser gegen den
Luftwiderstand durch; jedoch um den Preis einer geringeren
Pfeilgeschwindigkeit und einer höheren und daher längeren Flugkurve, -
besonders auf größere Distanzen. Die Vor- und Nachteile wiegen sich in
etwa auf!

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Pfeil-Konstruktion
Pfeile bestehen aus Stangen oder Röhren aus steifem Material niedriger
Dichte: Holz, Fiberglas, Aluminium, Carbonfasern oder aus der
Kombination dünnwandiger Aluminiumrohre, die mit einer Schicht aus
Carbonfasern ummantelt sind.
Pfeile sollten ziemlich
"steif" und trotzdem sehr biegsam sein. Sie müssen diese Biegungen
aushalten, ohne zu verbiegen. Einen vollkommen steifen Pfeil könnte
man mit einem Bogen nicht schießen!
Tatsächlich ist der richtige Grad an Biegsamkeit der entscheidende
Schlüssel zum erfolgreichen Bogenschiessen und darum soll es hier gehen.
 | Abgesehen von
Holzpfeilen, haben Pfeile normalerweise einen röhrenartigen Schaft, denn
bei gegebener Materialmenge sind Röhren steifer, als solide Stäbe.
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 | Und bei gegebener
Materialmenge sind Röhren mit größerem Durchmesser und dünneren Wänden
steifer, doch mechanisch schwächer, als dünnere Röhren mit dickeren
Wänden. Man muss also Kompromisse schließen. |
 | Carbon ist
steifer und leichter als Aluminium und das bedeutet, dass der
Gesamt-Durchmesser eines Pfeils dünner (also auch aerodynamischer!) sein
kann, als ein Aluminium-Pfeil gleicher Steifheit. Und da er leichter
ist, ist er auch schneller! |
 | Seit etwa 20
Jahren ist das optimale Design für leichte, steife, und haltbare Pfeile
die Kombination aus dünnen Aluminiumröhren, die mit Carbonfasern
ummantelt sind. |
 | Die ACE und X10
Pfeile von Easton sind so aufgebaut. Außerdem sind sie etwas bauchig (barreled):
d.h. die Carbonhülle ist in der Mitte des Pfeils etwas dicker,
als an den Enden,... etwa wie ein Fass. Das ist zur Zeit die beste, aber
auch die teuerste Option. Interessanterweise waren die hölzernen
Langbogen-Pfeile des Mittelalter ebenfalls etwas bauchig gebaut! |
Pfeile besitzt eine massive
Spitze (pile, point) aus hochdichtem Metall (Stahl oder Wolfram (tungsten)),
eine Nocke (nock), die auf die Bogensehne passt und eine Befiederung (fletchings,
vanes), die dafür sorgen, dass am Ende des Pfeils ein Luftwiderstand
entsteht, der den Pfeil leitet.
Ein Pfeil besitzt deshalb
einen Massenmittelpunkt (centre of mass) und einen Art "Leitmittelpunkt" (centre
of drag) :

Der
Leitmittelpunkt MUSS hinter dem Massenmittelpunkt liegen. Und je weiter
hinten er liegt, desto besser, sonst würde der Pfeil nie stabil fliegen
können. Würde sich der Leitmittelpunkt sogar vor dem Massenmittelpunkt
befinden, hätte der Pfeil die Tendenz, sich im Flug umzuwenden und
"rückwärts" weiter zu fliegen!
Grosse Befiederung
und schwere Spitzen vergrößern den Abstand zwischen diesen beiden
Schwerpunkten und verbessern die Flugeigenschaften eines Pfeils
erheblich, doch der Preis dafür ist eine schlechtere Wurfleistung
(Pfeilgeschwindigkeit!). Man muss also wieder Kompromisse schließen.
Ein leichter
Schaft erhöht ebenfalls den Abstand zwischen diesen Schwerpunkten.
Turnierschützen benutzen oft
unterschiedliche Pfeile für Halle und draußen.
 | Auf den
Hallen-Distanzen von 18-25 Metern, bei denen es um jeden Ring geht,
benutzen sie häufig dicke Aluminium-Schäfte mit großer Befiederung. Bei
solchen Pfeilen beruhigen sich deren Eigenschwingungen nach dem Abschuss
schneller und sie gruppieren daher besser. |
 | Im Freien, auf
die langen Distanzen (30-90 m), ist Pfeilgeschwindigkeit von größter
Bedeutung: Hier kommen die Alu-Carbon-Schäfte mit kleiner Befiederung
zum Einsatz. Sie sind schneller, weil leichter und windschlüpfriger,
weil dünner. |
 | Unbefiederte
Pfeile sind nützlich fürs Bogen-Tuning, da ihnen die "glättende" Wirkung
der Befiederung fehlt: Sie zeigen deshalb deutlicher an, wenn etwas
nicht stimmt. Anders gesagt, wenn ein Bogen so eingestellt ist, dass er
die unbefiederte Pfeile gut gruppiert, dann fliegen die Befiederten um
so besser! Ein gut eingestellter - und gut geschossener - Bogen sollte
auf 50 Metern in der Lage sein, befiederte und unbefiederte Pfeile in
dieselbe Gruppe zu schießen. (Ich betone: "gut geschossen", denn
unbefiederte Pfeile reagieren besonders kritisch auf eventuelle
Schiessfehler!) |

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Der biegsame Pfeil
Nehmen wir einen Bogen, der bei unserer Auszugslänge (= Pfeilauflage
bis Nockboden) von 28 Zoll auf 40 lbs kommt. Er besitzt eine Standhöhe
von 9 Zoll und wir verschießen mit ihm Pfeile von 29 Zoll Gesamtlänge.
Die anfängliche
Kraft, die auf den Pfeil wirkt, sind diese 40 lbs, doch wenn die Sehne
und der Pfeil nach vorne gehen, nimmt die Krafteinwirkung auf den Pfeil
ab, bis, nach einem Beschleunigungsweg von 19 Zoll, der Pfeil Sehne und
Bogen verlässt (28 Zoll â?? 9 Zoll = 19 Zoll).
Während des Schusses wird der
Pfeil von der Spannung des Bogens, die auf die Nocke wirkt (applied
force), nach vorne geschoben. Die größte Masse (mass) steckt in der Spitze
des Pfeils, die mit der Nocke durch den biegsamen Schaft verbunden ist.
Die schwere Masse vorne ist aber träge, das heißt, sie möchte gerne da
bleiben, wo sie ist. Sie beschleunigt daher etwas langsamer, als das
Nockende.
Das Resultat ist die dynamische Biegung des Pfeils:

Wir benutzen den Ausdruck
"dynamische Biegung" oder "dynamischer
Spine" denn der Grad dieser Biegung wäre nur schwer und wenn
überhaupt, dann nur mit einer Hochgeschwindigkeitskamera zu bestimmen.
Den statischen Spine können
wir messen, in dem wir einen Pfeil auf zwei Lagerpunkte legen, und in die
Schaftmitte ein Gewicht hängen: Je weicher der Pfeil, desto mehr biegt er
sich. Wir messen also die Verbiegung unter statischer Last.
Die Pfeilauswahl-Tabelle der Firma Easton
geht aus von einer 28 Zoll-Spanne und einem Gewicht von 1.94 lbs (=
880 Gramm). Die Verbiegung wird in Zoll gemessen. (Ein 29 Zoll Blankschaft,
ohne Spitze oder Nocke wird dazu verwendet.)

Den so ermittelten Grad der
statischen Pfeilbiegung (deflection) nennen wir "Spine" .
Er gibt uns jedoch nur einen
ungefähren Anhaltspunkt für die dynamische Biegung beim Abschuss (=
steifere Pfeile biegen sich halt weniger). Das dynamische Verhalten des
Pfeils hängt noch ab vom verwendeten Spitzengewicht, von der tatsächliche
Länge des Schaftes, und von Grösse und Gewicht von Nocke und Befiederung
und natürlich von der Wurfleistung des Bogens, der den Pfeil schiessen
soll.
Bemerkung: Das
Verhalten des Pfeils auf einem Compoundbogen ist GANZ ANDERS: Bei ihm
ist anfangs die Krafteinwirkung auf den Pfeil noch nicht so gross,
steigt aber während des Schussverlaufs rapide an. Deswegen ist die
Stauch- und Biegewirkung auf den Pfeil nicht so hoch und man kann
relativ weiche Pfeile verwenden. Aus diesen und verschiedenen anderen
Gründen ist der Compound-Bogen weitaus effizienter und sorgt für eine
höhere Pfeilgeschwindigkeit. Das hier Beschriebene gilt deswegen nur für
den Recurvebogen!

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Vereinfachte Pfeildynamik: Das "Eine-Biegung" -Bogenschützen-Paradox
Der Begriff
Bogenschützen-Paradox wurde Mitte der 1930er Jahre von Dr. Robert P.
Elmer geprägt, um zu "erklären", warum ein Pfeil das Ziel trifft, obwohl
er anfangs (bei Rechtshand-Schützen) nach links aus dem Bogen zeigt.
Man kann es am besten bei den
traditionellen Langbogen beobachten:
Diese verfügen über keinen Ausschnitt für die Pfeilauflage im Bogengriff.
Wenn man einen solchen Bogen
schießt, muss also der Pfeil (bei Rechtshand!) deutlich nach links zeigen,
dennoch wir ein gut abgestimmter und gut geschossener Pfeil - bezogen auf
die Mittelachse des Bogens (center shot line) - geradeaus fliegen.


Das folgende Diagramm zeigt
die vereinfachende - "Eine-Biegung"-Erklärung des Bogenschützen-Paradox,
die ich Anfängern gebe.
Ich sage: "Die Sehne schiebt
den sich dadurch verbiegenden Pfeil um den Bogen herum.":
In der folgenden
Grafik sind Pfeil, Sehne und Bogen von oben betrachtet.

Das Wichtige ist, dass der
Pfeil den richtigen Spine haben muss: nur dann kann er sich dynamisch um
den Bogen herumwinden, nur so verlässt seine Befiederung den Bogen ohne
Berührung und der Pfeil fliegt sauber ins Ziel.
Wenn jedoch ein Pfeil mit
unpassendem Spine geschossen wird, berühren Befiederung, Nocke oder
Schaftende den Bogengriff oder die Pfeilauflage. Tatsächlich sind Federn,
die ständig beschädigt sind, ein sicheres Zeichen für Kontakt zwischen
Bogen und Pfeilende, also dafür, das der Pfeil den Bogen nicht sauber
verlassen konnte.
Aus diesem
Grunde sollte der Bogen zum Schützen passen. Und die Pfeile sollten zum
Bogen und zum Schützen passen.

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Wie der Pfeil wirklich fliegt !
Auf der
Web-Seite von
Werner Beiter gibt es einige zwar kurze, aber exzellente
Hochgeschwindigkeitsfilme, die den Pfeilflug zeigen. Diese Filme geben uns
einen noch besseren Einblick in die Physik des Bogenschiessen, als die
obige Skizze.
Diese Analyse und Besprechung
bezieht sich auf das
Video Nr. 3 auf der Beiter-Seite.
Schau Dir dieses
Video sehr genau an!.
Schau es Dir
mehrmals an und gehe es schrittweise durch, indem Du das Video in den
einzelnen Phasen stoppst.
Der Pfeilflug ist
hochkomplex und man sollte dabei verschiedene Dinge gleichzeitig im Auge
behalten: die Nocke, die Spitze, die Biegung des Pfeil, wie weit der
Abschuss vorangeschritten ist, wo sich die Sehne seitlich befindet, wo
genau das Nockende die Sehne verlässt und wo das Pfeilende ist, wenn es
die Pfeilauflage im Bogenfenster passiert.
Dazu diese sieben
Ausschnitte des Videos:

Ausgehend von einer
Auszuglänge von 28 Zoll und einer Standhöhe von 9 Zoll, lese ich diese
Bilder etwa so:
 | 0 cm: Der Moment
des Lösens. |
 | 7 cm: Die Finger
lenken die Sehne nach aussen, der Pfeil biegt sich nach innen. |
 | 17 cm: Der Pfeil
streckt sich wieder. Die Sehne ist immer noch aussen. |
 | 30 cm: Der Pfeil
biegt sich nach aussen. Die Sehne ist innen. |
 | 48 cm: Jetzt
verlässt der Pfeil die Sehne. Der Pfeil ist gestreckt, die Sehne in der
Mitte. |
 | 65 cm: Das
Nockende "schlägt aus" und geht in weitem Bogen an der Auflage vorbei. |
 | 80 cm: Der Pfeil
hat den Bogen verlassen, schwingt aber noch nach aussen und innen. |


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Pfeil-Auswahl
Zuerst entscheide Dich für den
Hersteller und für die Pfeilart und -stärke: Beman, Easton, XX75, X7, ACE,
etc.
Der Preis wird Deine Wahl
wahrscheinlich sehr beeinflussen. Mein Rat:
Wenn Du bei 12
Schüssen einmal die Scheibe verfehlst, kaufe Dir die billigsten Pfeile.
Wenn Du auf einer grossen FITA-Runde über 1100 Ringe erreichst, wirst Du
Dich für die besten, schnellsten und leichtesten Pfeile entscheiden
wollen. Liegst Du aber dazwischen, nimm Dir auch Pfeile aus dem
Mittelfeld aus.
Benutze eine
Pfeilauswahl-Tabelle oder -Software, um den korrekten Spine (Steifheit)
zu ermitteln. Von Easton gibt es eine gute
Software für Windows
, mit der man aus deren Produkten den passenden Pfeil ermitteln kann,
aber achte darauf, dass das Programm auf die genauen Daten Deines Bogens
eingestellt ist!
Lasse Dich beraten!
Denke lange und gut nach und wähle erst dann! Du musst Vertrauen zu
Deiner Auswahl haben! Wie in jedem Sport, hängt auch beim Bogenschiessen
vieles vom Vertrauen ab. Du musst Dir sicher sein, die richtigen
Pfeile zu haben.
Wenn Du es ernst meinst,
kaufe gleich ein ganzes Dutzend (12) oder mehr der selben Sorte, fange
nicht mit nur 8 Pfeilen an; das ist Spielerei! Schneide alle Pfeile auf
Deine Länge herunter und befiedere 10. Wenn Du noch unsicher über Deine
genaue Auszugslänge bist, lasse sie erst etwas länger! Kürzen kannst Du
immer noch!
Stelle den Klicker für die
geschnittene Länge ein. Warnung!, Es passiert auch
erfahrenen Schützen sehr leicht, dass sie mit der falschen Klickerposition
und/oder Pfeillänge schiessen! Deswegen solltest Du etwas mehr Zeit für
die Klicker-Einstellung aufwenden, bevor Du sehr viel mehr wertvolle Zeit
mit "Tuning" vergeudest!
Gerade weil der Klicker so leicht zu verstellen ist, sollte man NICHT
damit experimentieren!
Im Gegenteil: Entscheide Dich für eine Pfeillänge und die dazu
passende Klickerposition und bleibe dabei!
Wenn Du den Klicker um mehr als 4 Millimeter veränderst, wird es
nötig sein, das Tuning neu in Angriff zu nehmen; ebenso, wenn Du die
Pfeile kürzt!
Jedenfalls ist es gut, gelegentlich den Klicker völlig zu
verstellen, um ihn wieder neu zu justieren und an seine/Deine
natürliche Position zu bringen.

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Bogen-Tuning
Es gibt mindestens14 Formen
von Schwingungen oder Bewegungen, die im Pfeilflug auftreten (Vielen Dank
für das Diagramm an Martin Speakman, Trainer des englischen
Nationalteams):

Der Pfeilflug ist sehr
komplex, "komplex" meine ich in des Begriffes technischer
Bedeutung. Es gibt eine Web-Seite über die Komplexitäts-Theorie - mit
viele hübschen Bildern - geschrieben von Meta
hier. Diese
Seite nennt sich
Chemistry &
Complexity, (- und ist auf Englisch, Anm. d. Übersetzers). Dessen
erster Teil ist eine generelle Einführung zu Komplexitätstheorie und
Systematisches Denken, die auch für Bogenschützen interessant sein
könnte.
Beim Tuning geht es darum,
den Pfeil dazu zu bringen, so sauber, wie möglich ins Ziel zu fliegen.
 | Der Pfeil sollte im Flug nicht auf und ab (porposing) und nicht nach links und
rechts wabbeln (fishtailing). |
 | Der Pfeil sollte gerade aus dem Bogen zum Ziel fliegen. Das heißt,
er sollte ohne seitliche Verstellung des Visiers, sowohl auf 18 m in der
Halle, als auch (bei Windstille) draußen auf 70 oder 90 Meter die Mitte
der Scheibe treffen. |
 | Die Befiederung soll die Pfeilauflage ohne Berührung verlassen
können. Beschädigte Federn sind ein klares Zeichen, dass der Pfeil nicht
frei aus dem Bogen heraus kommt. |
 | Der Bogen soll so ruhig, wie möglich sein. Ein ruhiger Bogen ist ein
getuneter Bogen und er überträgt ein Maximum seiner Energie auf den
Pfeil. Ein lauter Bogen dagegen verschwendet Energie! |
Bogentuning hängt eng damit
zusammen, wie der Schütze schießt. Gute Schützen besitzen eine
starke und konstante Schiesstechnik und profitieren von gutem Tuning.
Anfänger lösen die Sehne
meist sehr ungleichmäßig. Das Vorwärts-Lösen oder das Lösen ohne
Rückenspannung - ein verbreitetes Problem - lässt den Pfeil als zu steif
für den Bogen erscheinen und deswegen fliegt er dann auch schlecht.
Bei schlechter Schiesstechnik
ist es unmöglich, mittels Tuning seine Leistungen zu verbessern, aber es
ist möglich, eine gute Technik durch gutes Tuning zu unterstützen!

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Grob-Tuning
1: Nock-Punkt
An einem gut entworfenen und
gut gebauten Bogen ist der obere Wurfarm etwas stärker, als der untere.
Beim Schuss wird dadurch der Pfeil etwas angehoben, was ihm ermöglicht,
von der Pfeilauflage weg und frei zu kommen. Deshalb ist es nötig, den
Nock-Punkt auf der Sehne ein paar Millimeter höher, als die Pfeilauflage
zu setzen: Damit die Freiheit des Pfeils gewährleistet ist und mit dem
Pfeilflug übereinstimmt.
Die Höhe des Nock-Punktes
wird weitgehend durch die grundlegende Technik bestimmt, z.B. mit wie
vielen
Fingern man schießt. Wenn sie einmal eingestellt ist, braucht sie kaum
noch eine Änderung.
Um die Nock-Punkthöhe zu
bestimmen, schlage ich die "Zurückgeh"-Methode vor.
 | Nimm eine alten weiche (!) Scheibe ohne Auflage. Schaum-Scheiben
sind am besten. Klebe zwei Streifen Klebeband horizontal auf die
Scheibe. Eine in Augenhöhe und eine auf Kinn oder Pfeilhöhe. Die Idee
ist, auf die obere "Augenlinie" zu zielen, damit der Pfeil die untere
Linie trifft. Das soll heißen, der Pfeil verlässt den Bogen exakt
horizontal. (Während man jetzt zurück geht, "fällt" der Pfeil und trifft
dann nicht mehr die Linie, bleibt aber auf dem Scheibe. Was uns aber
nur interessiert, ist die Stellung des Nock-Endes der einzelnen Pfeile!) |

 | Stelle Dich lächerlich dicht vor die Scheibe: ein 30 Zoll Stabi sollte
die Scheibe fast berühren. Justiere das Visier, bis der Pfeil die untere
Linie trifft, während Du auf die obere Linie zielst. Lasse einen Freund
darauf achten, ob der Pfeil im Moment des Lösens wirklich exakt
waagerecht ist. |
 | Schieße einen Pfeil, gehe einen Schritt zurück, schieße wieder
einen Pfeil und so weiter, bis Du etwa 15 Schritte zurück gemacht hast.
Ziele dabei von links nach rechts die Linie entlang, so dass Du die
Pfeile auseinander halten kannst. |
 | Es gibt eine kritische Distanz so etwa zwischen 5 und 8 Metern! Wenn
dort der Pfeil mit dem Ende nach oben zeigt, muss der Nockpunkt tiefer
gesetzt werden. wenn das Pfeilende nach unten hängt, muss der Nockpunkt
höher gesetzt werden. |

 | Wenn Du jetzt mit dem Nockpunkt zufrieden bist, Wiederhole das Ganze
mit Blankpfeilen, denn diese reagieren viel kritischer, als Befiederte.
So ist es gut möglich, dass Du erreichst, dass alle Blankschäfte während
des Zurückgehens horizontal auftreffen! |
 | Teste mit Blankschäften, denn diese überbetonen einen falsch
gesetzten Nock-Punkt! |
 | Setze den Nock-Punkt dann auf der Sehne fest. |

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Grob-Tuning
2: Center-Schuss
"Center-Schuss" bedeutet,
dass der Pfeil auf derselben Linie fliegt, die durch die Mitte des Bogens
ins Ziel läuft. Wenn also der Center-Schuss richtig gewählt wurde, wird
der Pfeil "entlang der Bogenlinie" fliegen. Der Vorteil des korrekten
Center-Schusses ist, dass man beim Wechsel der Distanzen keine seitlichen
Änderungen am Visier vornehmen muss, egal ob auf 15 oder 90 Meter: Der
Pfeil fliegt gerade!
 | Um den Center-Schuss zu prüfen, brauchst Du die Hilfe eines
Vereinskameraden: |
 | Gehe dafür auf 30 oder 70 Meter - es sollte absolute Windstille
herrschen! |
 | Schiesse ein paar Dutzend Pfeile zum Aufwärmen. Kürze diese Prozedur
nicht ab. Schiesse wie immer und justiere das Visier, bis die Pfeile
alle in der Mitte gruppieren. |
 | Der Freund soll nun prüfen, ob im Moment des Abschusses die Sehne
durch die Mitte des Bogens UND die Mitte des Ziels läuft. UND er soll
dabei prüfen, ob der Pfeil entlang dieser Linie ins Ziel fliegt. Er
steht dazu am besten hinter Dir auf einem Stuhl. |
guter Center- Schuss

schlechter Center- Schuss, Bogen zeigt nach rechts

schlechter Center- Schuss, der Bogen zeigt nach links
Es ist viel leichter zu
erkennen, wenn der Center-Schuss falsch ist, denn wenn er korrekt ist,
versperrt der Kopf des Schützen und der Bogen den Blick aufs Ziel. Aus
diesem Grund sollte der Prüfer etwas höher, als der Schütze stehen.
Die hier gezeigten Photos
sind gestellt, denn der Schütze hält den Bogen bewusst neben das Ziel,
aber genau so sieht es aus, wenn der Bogen aus dem Center steht. Geh mal
entlang der Schiesslinie Deines Vereins und achte auf gute und schlechte
Einstellungen des Center-Schusses!
Den Center-Schuss stellst Du
über die Verschiebung und/oder Federspannung des Buttons ein.
Jetzt wiederhole die "Zurückgeh"-Prozedur.
Prüfe, ob der Nock-Punkt noch immer korrekt ist und ob die Pfeile die
Scheibe gerade oder mit dem Nockende nach links oder nach rechts treffen.
Wegen der Pfeil-Physik ist es jedenfalls fast unmöglich, alle Pfeile dazu
zu bewegen, gerade aufzutreffen.
Noch mal: Es gibt eine
kritische Distanz zwischen 5 und 8 Metern. Wiederhole alles mit
befiederten und mit Blankschäften.

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Fein
Tuning 1:
Die Standhöhe
Ein Bogen besitzt eine
statische Standhöhe, das ist der messbare Abstand zwischen der Sehne und
der tiefsten Stelle im Handgriff - und eine "dynamische Standhöhe", das
ist der Abstand zwischen Sehne und der tiefsten Stelle im Handgriff genau
in dem Moment, in dem die Pfeilnocke die Sehne verlässt, wobei jedoch die
Bewegung der Sehne ziemlich komplex ist:

Die dynamische Standhöhe könnte nur mit einer
Hochgeschwindigkeitskamera gemessen werden.
Die statische Standhöhe steht nur stellvertretend für die dynamische
Standhöhe, ähnlich wie der statische Spine-Wert des Pfeils
stellvertretend für dessen dynamischen Biegungsgrad steht.
Jetzt sollten sich der Pfeil
und die Pfeilnocke gemeinsam mit der Sehne, genau in dem Moment, wenn die
Nocke sich von der Sehne löst, auf der Linie des Center-Schusses befinden:

Wenn jedoch die Nocke in
einem der unten dargestellten Momente die Sehne verlässt, dann ist die
dynamische Standhöhe entweder zu niedrig oder zu hoch:


Die Sehne wird dem Nock-Ende
des Pfeils einige ungewollte Bewegungen hinzufügen und der Pfeil wird sehr
schlecht fliegen.
Darum fliegt ein schlecht geschossener Pfeil so schlecht: Das "Nachvorne-Lösen"
bedeutet z.B., der Pfeil ist nun viel zu steif und wird die Sehne auch
im falschen Moment verlassen.
Moderne Recurvebogen haben
einen Standhöhen-Bereich von etwa 8 - 9 1/2 Zoll oder ähnlich; das hängt
von Bogenlänge und Hersteller ab.
Sieh im Handbuch Deines Bogens unter
oder "Bracing Height" nach, wenn Du Dir nicht sicher bist.
 | Schiesse ein paar Dutzend Pfeile zum Aufwärmen. |
 | Drehe die Sehne so weit ein, dass Du die maximale Standhöhe Deines
Bogens erreichst und gib noch 1/4 Zoll zu! |
 | Wachse die Sehne sorgfältig. Gib der Sehne ein gutes hartes Wachs
und reibe sie dann mit einem Tuch sehr sehr kräftig, bis sie heiß
wird und das Wachs hinein schmilzt. |
 | Schiesse drei Pfeile.
Prüfe den Klang des Bogens. Miss die Standhöhe! |
 | Entspanne den Bogen, nimm 6 Windungen aus der Sehne, spanne den
Bogen auf und schieße drei Pfeile. Prüfe den Klang des Bogens.
Miss die Standhöhe! |
 | Entspanne den Bogen, nimm 6 Windungen aus der Sehne, spanne den
Bogen auf und schieße drei Pfeile. Prüfe den Klang des Bogens.
Miss die Standhöhe! |
 | Mache das so bis Du 1/4 Zoll unterhalb der empfohlenenen Spannhöhe
liegst und schiesse 3 Pfeile. Prüfe den Klang des Bogens.. Miss
die Standhöhe! |
 | Bei einigen Standhöhen wird der Bogen ziemlich laut knallen, aber es
sollte einen Wert geben, bei dem der Bogen ein sattes "Boing"-Geräusch
von sich gibt. Das ist Deine Standhöhe. |
 | Entspanne den Bogen und drehe die Sehne auf das Maß zurück, bei dem
er das satte Boing-Geräusch zu hören war.
Wachse die Sehne erneut, und schiesse drei Pfeile.
Prüfe den Klang des Bogens.. Miss die Standhöhe! |
 | Jetzt durchlaufe die gleiche Prozedur nochmal etwas oberhalb und
unterhalb Deiner Spannhöhe, prüfe den Klang und fühle den Bogen. |
 | Fahre damit fort... für den Rest Deines Lebens als Bogenschütze.
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 | Jedenfalls wird eine grosse Spannhöhe fast immer leiser sein, als
eine niedrigere, doch der Bogen wird dann nicht so schnell werfen. Man
muss die richtige Balance finden. Die korrekte Spannhöhe verleiht ein
gutes Gefühl. Der Bogen singt und es macht Spass, damit zu schiessen. |

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Fein-Tuning 2:
The Button
Der Button hat zwei
Variablen:
 | Position |
 | Federstärke |
Schauen wir noch mal auf das
Bild Nr.2 der Schuss-Sequenz:

In diesem Augenblick
drückt sich der Pfeil deutlich gegen den Button.
 |
Die Idee des Buttons ist es, dass er etwas des seitlichen Drucks
schluckt, damit der Pfeil ein wenig weicher erscheint, um besser vom
Bogen frei zu kommen. |
 | Daher kann die Feder auch dazu benutzt werden, einen
etwas zu steifen Pfeil "hinein" zu tunen. |
 | Man muss das jedenfalls gut ausbalancieren, denn wenn die Feder
weicher gestellt wird, ändert sich auch wieder der Center-Schuss. |
 | überprüfe alles mit unbefiederten Pfeilen. Diese heben
einen falschen Center-Schuss und eine schlechte Button-Einstellung
noch hervor! |

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Hyper-Fein-Tuning
Du schießt gut und erreichst
gute Ringzahlen. Aber plötzlich entdeckst Du, dass eine Deiner Befiederung
Schleifspuren aufweist und hast das Gefühl, dass mehr drin wäre...
 | Wenn Du genauer hinsiehst, wirst Du entdecken, dass die
gleichen Federn der anderen Pfeile identische Spuren besitzen. |
 | Deine Pfeile verlassen den Bogengriff und/oder die Pfeilauflage
also nicht sauber genug
und Dein Bogen und Deine Pfeile brauchen Fein-Tuning. |
 | Falls Du eine dieser neuen, sehr
leichtgewichtigen Magnet-Pfeilauflagen verwendest, schlagen die
Pfeile wahrscheinlich an der Auflage an, ohne dass Du es bemerkst.
Bemale deshalb die Auflage komplett mit Lippenstift, schiesse ein
paar Pfeile und schaue nach, ob sich Lippenstift an Schaft,
Befiederung oder sogar Nocken befindet. |
Wenn ja, gibt es verschiedene
Dinge die Du ändern könntest:
Pfeillänge
Bei gleichem Spine-Wert ist ein kürzerer Pfeil
härter, als ein langer Pfeil. Kürzen macht den Pfeil härter.
Spitzen-Gewicht
Eine schwere Spitze ist träger und biegt den Pfeil mehr, als eine
leichte. Sie macht ihn also weicher. Verwendest Du dagegen eine
leichtere Spitze, wird der Pfeil effektiv härter.
Variabler Tiller
Bei den meisten modernen Bogen ist das Zuggewicht einstellbar,
z.B. innerhalb eines Bereichs von 40# bis 44#. Ein höheres Zuggewicht
erfordert auch einen härteren Pfeil. Daher könnte man, falls der Pfeil
zu steif ist, das Zuggewicht hochschrauben, um ihn passend zu machen.
Das jedoch ist der falsche Weg!. Die Zuggewicht des Bogens sollte
zum Schützen passen und die Pfeile sollten so gewählt und gebaut werden,
dass sie zu Schütze und Bogen passen.
Abweichender Variabler Tiller
Der variable Tiller wird hauptsächlich genutzt, das Zuggewicht beider
Wurfarme aufeinander abzustimmen, indem die Spannschrauben beider
Wurfarme unterschiedlich eingestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass
sich dadurch der Nockpunkt erheblich verschieben kann, was andererseits
dazu dienen kann, den Nockpunkt etwas zu verändern! Tatsächlich sollte
man immer den Nockpunkt prüfen, wenn man das Zuggewicht mittels
Tillerschrauben verändert hat!
Befiederung (Fletchen, Vanes)
Ein Pfeil sollte sich während des Fluges wie eine Gewehrkugel um seine
Längsachse drehen. Das lässt sich durch Naturfedern erreichen, die man
etwas spiralig auf den Schaft klebt oder durch die Verwendung
künstlicher Befiederung, wie z.B. Spin-Wings oder QuikSpin Vanes.
Nocken
Von der
Quicks
-Web-Seite: "Andere Nocken oder Federn am Ende des Pfeils können einen
gegenteiligen Effekt haben, als andere Spitzen: Beiter-Nocken sind
schwerer als ACE-Nocken und machen deswegen den Pfeil steifer
verglichen mit ACE-Nocken. Warum sagen wir das? 1999 brachte Easton für
ACE-Pfeile eine Pin-Nocke auf den Markt, die diesen Pfeilen eine
größere Präzision verleihen und deren Enden besser schützen sollen. Sie
sollten wissen, dass das Wechseln zu einem neuen Nock-System die
Steifheit Ihrer ACE-Pfeile beeinflussen kann!"
Ja!... Es gibt sehr viele
Variablen, die man ändern könnte... doch am leichtesten ist immer noch die
Änderung des Spitzengewichtes.
 | Wenn man die Spitzen zum Abbrechen benutzt
(z.B. für ACEs), ist es möglich, Gewicht von 60 bis 120 Grain in 10
Grain-Stufen zu erhalten. |
 | Kaufe Dir drei 80/90/100 und drei 100/110/120
Grain-Spitzen. Klebe diese in sechs Pfeile und markiere diese mit
ihrem Spitzengewicht. |
 | Bemale deine Pfeilauflage mit Lippenstift und schieße diese
sechs Pfeile. |
 | Schiesse noch mal und suche nach Lippenstiftspuren an
Befiederung, Schaft und Nocken. |
Wenn du das Spitzengewicht
änderst, ist es offensichtlich nötig, folgende Dinge neu zu prüfen und zu
tunen: Center-Schuss, Standhöhe und die Button-Einstellungen...

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Bogenfenster und
Sehnenschatten
Wo während des Visierens der
Sehnenschatten (rot) angelegt wird, ist wichtig für die Justierung des
Center-Schusses. Auf den Bildern unten steht die vertikale blaue Linie für
den Center-Schuss und die horizontale blaue Linie steht für den...
horizontalen.
Ein "offenes Fenster"
erscheint, wenn die Sehne am Mittelteil angelegt wird:

Und ein "geschlossenes
Fenster" erscheint, wenn die Sehne am Visier-Ring angelegt wird:

Wenn man schießt, erscheint die Sehne allerdings viel unschärfer,
als auf diesen Bildern dargestellt... mir jedenfalls!

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Ein gut
eingestellter Bogen auf 70 Meter

Und nochmal sechs ins
Gold für die Silberlocke...

Und 108 das Dutzend – mit
einem Ausreisser – auf 70 Meter für Meta.

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Die Zukunft
Eine neue Art Carbon wurde
entdeckt, bei der das Carbon in Form winzig kleiner Röhren gezüchtet wird,
es heisst "Single Walled Carbon Nanotubes" oder SWCNT.
Dazu findest Du
mehr bei
Wikipedia.
SWCNT ist das leichteste und steifste bekannte Material für einen
sehr weiten Einsatzbereich.
Gegenwärtig lassen sich einzelne Nanoröhren mit einer Länge von etwa
1 Zoll züchten, ich denke Easton wird sehr daran interessiert sein, wenn
sie erst die Länge von 32 Zoll erreicht haben werden.
Interessiert an Pfeilen mit nur 1 mm Durchmesser??

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Recurvebogen-Tuning
Links
Basic Bow Tuning by Gräme Jeffrey, Centenary
Archers
Bow Tuning
by Southampton University Archery Club
Principles
of Bow/Arrow Tuning by Joe Tapley
Quicks' Tuning Tips
Bow Tuning
by Steve Ellison

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Eine aussergewöhliche Bogen-Darbietung auf YouTube:


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Falls Du einen Kommentar,
Korrekturen oder Link-Vorschläge machen willst, würde ich mich sehr über
eine E-Mail freuen:
Mark Leach of
Eccles Archery Club.
© 2005-2007
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